Aktuelles

18. Juni 2020

Interessante Informationen über die Arbeit des Oelder Tisches gab mir Klemens Geissen, der mit viel Herzblut und hohem persönlichem Einsatz seit 11 Jahren den Verein leitet.
Interessante Informationen über die Arbeit des Oelder Tisches gab mir Klemens Geissen, der mit viel Herzblut und hohem persönlichem Einsatz seit 11 Jahren den Verein leitet.

Bei einem Besuch des Oelder Tisches in der vergangenen Woche konnte ich mir ein umfangreiches Bild von der guten und wichtigen Arbeit des Oelder Tisches machen. Das Einsammeln, Sortieren und Verteilen der Lebensmittel erfordert einen hohen logistischen Aufwand und einen immensen Zeiteinsatz der hier tätigen ehrenamtlichen Mitarbeiter. Seit seiner Gründung vor gut elf Jahren hat sich der Oelder Tisch zu einer festen und verlässlichen Einrichtung entwickelt, mit deren Hilfe die Bedarfsgemeinschaften ihren Speisezettel regelmäßig ergänzen und aufwerten können. „Viele Kunden sind uns schon seit Jahren treu,“ teilt Klemens Geissen mit, „aber wir freuen uns auch über diejenigen, die nicht mehr wiederkommen, denn diese sind meist wieder im Arbeitsmarkt untergekommen und fallen aus dem Bedarf heraus“.

 

Dass der Tisch nun seit der Coronabedingten Pause wieder am Start ist, freue ihn. Die Umsetzung der Hygienevorschriften gelingt und die Ehrenamtlichen versehen wieder ihren Dienst beim Fahren, Sortieren oder in der Warenausgabe. Ich bedankte mich bei Klemens Geissen für seine schon jahrelange Tätigkeit als Vorsitzender. „Sie sind zum Gesicht des Oelder Tisches geworden und erfahren eine hohe Anerkennung ihres Ehrenamtes durch die Stadtgesellschaft.“

 

Als Mitbringsel für den Oelder Tisch konnte ich Klemens Geissen drei neue Vereinsmitglieder aus dem Ortsverband der Grünen „überreichen“  (V.l.) Klemens Geissen, Hubert Bleß, Heiner Sudan (Vorstandsmitglieder des Vereins)
Als Mitbringsel für den Oelder Tisch konnte ich Klemens Geissen drei neue Vereinsmitglieder aus dem Ortsverband der Grünen „überreichen“ (V.l.) Klemens Geissen, Hubert Bleß, Heiner Sudan (Vorstandsmitglieder des Vereins)

15. Juni 2020

 

Beim Besuch aus Oelde nach Öffnungszeit des Rathauses betätigt sich Wolfgang Pieper auch als Türöffner, der seine Gäste am Eingang empfängt. Seit 2010 ist der 58-Jährige Bürgermeister in Telgte, 2016 wurde er mit 79,2 Prozent der Stimmen in seine zweite Amtszeit gewählt. Nach vielen Jahren unter anderem als Fraktionssprecher der Grünen im Telgter Rat ging er einen ähnlichen Weg, den jetzt auch ich in Oelde gehen möchte. Als Oelder Bürgermeister-Kandidatin habe ich zusammen mit dem Grünen-Spitzenkandidat für den Oelder Rat, Ludger Reckmann, kürzlich den Mann besucht, der hohe Zustimmungswerte in seiner Kommune hat.

 

In seiner ruhigen Art zeigte uns Wolfgang Pieper auf, wie eine Kommune wie Telgte in Sachen Klimaschutz zum Leuchtturm werden kann und schon zweimal den European Energy Award Gold verliehen bekommen hat. „Wir erkämpfen uns die Erfolge“, sagte er und verschwieg nicht, dass es schwierig sei, die Ziele in der täglichen Arbeit im Rathaus in die Köpfe zu holen. Doch inzwischen kämen teilweise Mitarbeiter auf ihn zu und sagten: „Da ist mehr zu machen“. Man müsse „langfristig und systematisch an dem Thema arbeiten“, hob er hervor.

 

Seit zehn Jahren ist der Grüne Wolfgang Pieper Bürgermeister in Telgte – mit großer Wertschätzung in der Bevölkerung. Im Gespräch mit mir sprach er über seine Erfahrungen.
Seit zehn Jahren ist der Grüne Wolfgang Pieper Bürgermeister in Telgte – mit großer Wertschätzung in der Bevölkerung. Im Gespräch mit mir sprach er über seine Erfahrungen.

Beim hohen Stellenwert der Wirtschaftsförderung waren sich Wolfgang Pieper und ich einig. „Die Stadt hat eine echte Verantwortung, die Kaufleute in der Innenstadt zu stützen“, betonte der Bürgermeister  „und sie ist ein Stück weit Dienstleister.“ Wichtig sei zudem, den für viele Unternehmen wichtigen Fachkräften ein attraktives Wohnumfeld zu bieten. Kinderbetreuung, sportliche Angebote, Kultur und Einkaufsmöglichkeiten gehörten dazu.

 

„Wenn Grüne sich jetzt wegducken, machen wir einen Fehler“, stellte der erfolgreiche Bürgermeister zum Abschluss einer anregender Diskussion fest und ermutigte mich auch dort den klaren Kurs fortzusetzen, wo mir Gegenwind entgegen bläst: „Du musst dich nicht verstecken, nur weil du behutsam mit Fläche umgehen willst.“

 

04. Juni 2020

Ich finde es sehr wichtig, in den unterschiedlichen Zusammenhängen und immer wieder das Gespräch mit den jungen Menschen zu suchen, denn das, was wir aktuell tun oder nicht tun, ist ihre Zukunft. Besonders spannend wird es natürlich, wenn sich die Jugend in unser Tun einmischen und mitgestalten will. Der Austausch an diesem Abend war ausgesprochen kreativ und konstruktiv – vielen Dank an die Runde für Eure Initiative!

 

(v.l.) Barbara Köß im Gespräch mit den jungen Grünen Leo, Ole, Jan und Josi
(v.l.) Barbara Köß im Gespräch mit den jungen Grünen Leo, Ole, Jan und Josi

28.Mai 2020

Einen interessanten Gedankenaustausch hatte ich mit dem Inhaber-Ehepaar des Oelder Textilhauses Tippkemper. Dabei waren wir räumlich auf Abstand, aber, wie sich herausstellte, inhaltlich nah beisammen.

Dass die Situation angesichts der Corona-Beschränkungen für denEinzelhandel sehr ernst ist, haben Silke und Jörg Tippkemper in unserem gemeinsamen Gespräch erläutert.

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Den klaren Kurs von Bürgermeister Karl-Friedrich Knop und das Krisenmanagement der Stadt in den vergangenen Monaten hat Jörg Tippkemper als sehr positiv wahrgenommen. Der Wiederanlauf des Geschäftes ist nach der langen Schließungsphase allerdings sehr beschwerlich. Die Kunden sind von den Regelungen nach wie vor verunsichert und kommen nur, wenn sie gezielt etwas brauchen.

 

Der Umsatz liegt immer noch deutlich unter dem vor der Pandemie, schilderte Silke Tippkemper, wir hoffen, dass zumindest die verkaufsoffenen Sonntage nachgeholt werden können, zu denen Kunden zunächst nur zum Bummeln ins Geschäft gehen und später zum Einkaufen wiederkommen.

 

Konstruktives Gespräch in der Verkaufsausstellung des Textilhauses mit  (v.l) Jörg Tippkemper, Barbara Köß, Grünen-Ratskandidat Ludger Reckmann und Silke Tippkemper.
Konstruktives Gespräch in der Verkaufsausstellung des Textilhauses mit (v.l) Jörg Tippkemper, Barbara Köß, Grünen-Ratskandidat Ludger Reckmann und Silke Tippkemper.

Trotz aller aktuellen Probleme, war es war gut zu hören, wie fundiert und zukunftsorientiert sich Silke und Jörg Tippkemper Gedanken über die Stadtentwicklung machen.

So fand Jörg Tippkemper klare Worte zum Marktplatz. „Der meiner Meinung nach schlechte technische Zustand wurde, so finde ich, schöngeredet. Ich kenne den Marktplatz seit 50 Jahren, ich wurde jedoch nie von den Kritikern der Erneuerung befragt“, berichtete er. Das Thema sollte in zwei oder drei Jahren wieder angegangen werden.

 

Die Innenstadt stärken, indem wir sie attraktiver für Fahrräder und auch E-Mobilität machen - hierbei sieht der Inhaber auch die Händler in der Pflicht. Ladestationen und v.a. Bügel zum Anschließen von E-Bikes und Fahrrädern sowie eine Aufwertung des Marktgeschehens zum Beispiel durch einen „Food Court“ waren einige Ideen, über die wir gesprochen haben.

 

Die Weiterentwicklung des City-Managements nah an den Bedarfen vor Ort und mehr Kommunikation zwischen Politik und Einzelhandel – das waren Wünsche, die ich als Bürgermeisterkandidatin gern aufgenommen habe.  Positiv sieht Jörg Tippkemper unser Konzept eines Wirtschaftsbeirats in Oelde. Die Digitalisierung müsse, so ein weiterer Wunsch des Inhabers, stärker vorangetrieben werden.

25. Mai 2020

In jeder Hinsicht war dies eine nach allen Regeln durchgeführte Mitgliederversammlung im Bürgerhaus. Coronagerecht und satzungskonform. Das Ergebnis des Wahl-Marathons kann sich sehen lassen: eine super motivierte Kandidaten-Mannschaft auf den Listenplätzen und in den Wahlbezirken! Allen, die sich hier einbringen, möchte ich nochmals Danke sagen. Euer Einsatz ist wichtig, um Oelde mit Euren Ideen und Zielen zukunftsfähig mitzugestalten!

Über die Nominierung der Oelder Grünen zur Bürgermeisterkandidatin freue ich mich. Ich bin stolz auf das Abstimmungsergebnis und bedanke mich bei unseren Mitgliedern für ihr Vertrauen, das sie in mich setzen.

Jetzt heißt es, mit voller Kraft die Bürger*innen aus Oelde, Stromberg, Lette und Sünninghausen für meine Ideen von unserer Stadt zu begeistern: Ein zukunftsfähiges Oelde mit einem guten Lebens- und Wohnumfeld und einer sozial gerechten Gesellschaft. Eine Stadt, in der die Wirtschaft gute Rahmenbedingungen hat und der Klimaschutz in allen Bereichen mitgedacht und umgesetzt wird. Bürgermeisterin sein heißt für mich an dieser Stelle aber vor allem,  für alle und mit allen Bürger*innen gemeinsam für Oelde Zukunft gestalten.

23. April 2020

Am vergangenen Freitag konnten wir dem Bürgermeister 2000 medizinische Schutzmasken zur bedarfsgerechten Verteilung an Oelder Einrichtungen übergeben. Der Ortsverband der Grünen hat sich sehr über die Spende eines chinesischen Geschäftspartners eines seiner Mitglieder gefreut, die nun zum Einsatz kommen kann. Vielleicht kann dieser Weg, an Schutzmaterial zu kommen, auch von weiteren international tätigen Oelder Unternehmen mit guten Kontakten nach Asien genutzt werden. Bürgermeister Knop nahm die Masken gerne entgegen. Er meinte, dass es auch in naher Zukunft hohen Bedarf an Schutzmasken geben und sich die Beschaffung wahrscheinlich auch weiterhin schwierig gestalten werde. Wir hoffen allerdings, dass die Initiative einiger heimischer Unternehmen, ihre Produktion kurzfristig auf die Herstellung von Schutzmaterial umzustellen, sich positiv auf die Versorgungslage auswirkt.

Übergabe der medizinischen Masken an den Bürgermeister (l.) zusammen mit Ludger Wiesch (r.)
Übergabe der medizinischen Masken an den Bürgermeister (l.) zusammen mit Ludger Wiesch (r.)

 

Besonders anerkennenswert finde ich an dieser Stelle die Aktivitäten vieler Oelder „Heimarbeiter*innen“, die in den letzten Wochen mit viel handwerklichem Geschick und Zeiteinsatz Nase-Mund-Schutzmasken genäht und dafür gesorgt haben, dass wir zumindest ein Minimum an Schutz unserer Mitmenschen vor den infektiösen Tröpfchen gewährleisten können. Als toller Nebeneffekt werden aus dem Verkauf der Masken soziale Projekte unterstützt.

 

Vielen vielen Dank an alle Helfer*innen!!

12. April 2020

An Feiertagen wie zu Ostern ist es eine große Herausforderung, die Kontakte vor allem mit der Familie auf ein Minimum zu reduzieren oder gar ganz herunter zu fahren...

Zu Hause bleiben ist insbesondere für alle, die alleine sind, nicht einfach.

Trotz allem wünsche ich "Frohe Ostern!"

23. März 2020

Danke Oelde 😀! Dank an alle Oelder*innen, die dem dringenden Appell der Wissenschaft und auch der Oelder Verantwortlichen folgen und zu Hause bleiben. Mit Vernunft und Solidarität gegen Covid-19.
Bleiben Sie gesund!

Marktplatz Oelde im März 2020
Marktplatz Oelde im März 2020

20. März 2020

Liebe Oelderinnen und Oelder,
derzeit stellt uns die Corona-Pandemie vor eine riesige Herausforderung. Wir sorgen uns um unsere Familien und Freunde und müssen uns mit starken Einschränkungen unseres täglichen Lebens abfinden.


Ein ganz besonderer Dank gilt in diesen Tagen und Wochen allen helfenden Händen, v.a. in den Krankenhäusern, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen. Die Menschen arbeiten unter jetzt schon kräftezehrenden Bedingungen und wir befinden uns erst am Anfang…
Damit wir uns alle bewusstmachen, worum es bei den Schutzmaßnahmen geht, hat der Bürgermeister heute – vor dem Wochenende – nochmals einen eindringlichen Appell an alle städtischen Mitarbeiter*innen versandt und gleichzeitig darum gebeten, die Botschaft in ganz Oelde breit zu streuen, einer Bitte, der auch ich hier gerne nachkomme.
Passen Sie auf sich und Ihre Mitmenschen auf und – bleiben Sie gesund!

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Stadt Oelde – Der Bürgermeister: Auswirkungen des Coronavirus
2020-03-19_Mitarbeiterinformation6 .pdf
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12. März 2020

Einen Blumenstrauß vom Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen sowie viel Zuspruch bekam Barbara Köß am Donnerstagabend im Drostenhof. Dort hatte sich die 56-jährige Oelderin öffentlich als Bürgermeisterkandidatin für Oelde vorgestellt. Bild: Reimann
Einen Blumenstrauß vom Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen sowie viel Zuspruch bekam Barbara Köß am Donnerstagabend im Drostenhof. Dort hatte sich die 56-jährige Oelderin öffentlich als Bürgermeisterkandidatin für Oelde vorgestellt. Bild: Reimann

 

Mit reichlich Applaus ist Barbara Köß am Donnerstagabend vom Ortsverband von Bündnis 90 / Die Grünen und interessierten Gästen ins Rennen um das Bürgermeisteramt geschickt worden. Eine halbe Stunde lang hatte sie in der Begegnungsstätte Drostenhof sich und ihre Ideen für eine auch künftig lebenswerte Stadt vorgestellt. Ob Wirtschaftsbeirat, den sie gern ins Leben rufen würde, eine Stabsstelle für Klimaschutz in der Verwaltung oder auch die Leitbilder „Attraktive Stadt“, „Soziale Gerechtigkeit“ und „Bürgernähe“ waren Punkte, die sie mit Inhalt füllte und erläuterte.

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Barbara Köß Bürgermeisterkandidatin #gemeinsamfürOelde #Zukunftgestalten