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22. Juli 2020: Digitalisierung und E-Mobilität in Stromberg – Gespräch mit Autopark Lenz

 

Mit seinen ca. 70 Mitarbeitern und als Ausbildungsbetrieb ist das Autohaus aber auch eine durchaus stabile Größe in der Stadt Oelde, für die Arbeitsplätze an sich, aber auch für angrenzende Dienstleistungsbereiche, z.B. die Beherbergung von Kunden, die Ihre Autos in Stromberg abholen.

Besonders bemerkenswert finde ich auch, wie das Unternehmen die Chancen der Digitalisierung ergriffen hat und sich im Gebrauchtwagenmarkt europaweit optimal aufstellt. Die Kooperation mit dem direkt benachbarten Unternehmen autobid.de ist ein weiterer wichtiger Erfolgsbaustein.

Dass Inhaber Frank Lenz mit seinem Unternehmen die Zukunft fest im Blick hat, erfuhren wir auch beim Rundgang über das Außengelände: Hier werden demnächst noch mehr Ladesäulen installiert, an welchen dann die Elektrofahrzeuge der Mitarbeiter und Kunden getankt werden können. „Die meisten Autofahrer wären ideale Nutzer der E-Mobilität, da sie hauptsächlich Kurzstrecken fahren und mit den derzeit möglichen Reichweiten gut versorgt wären,“ erläuterte Frank Lenz, „ich gehe davon aus, dass sich dieses Geschäftsfeld massiv erweitern wird.“ Mich freut es natürlich, dass Frank Lenz den dazu benötigten Strom demnächst mit großflächigen Photovoltaik-Anlagen auf den betriebseigenen Dächern selber produzieren wird. Die E-Mobilität, zusammen mit Photovoltaik und entsprechenden Speichermöglichkeiten hilft, unsere kommunale CO² - Produktion herunterzufahren und dabei auch die Wertschöpfung in der Kommune zu halten. Unsere Runde war sich einig, dass parallel dazu unbedingt die Produktion und das Recycling von Batterien sozial gerecht und umweltfreundlich erfolgen muss. Die entsprechenden gesetzlichen Rahmenbedingung hierfür müssten dringend auf den höheren politischen Ebenen wie im Bund und europäisch geschaffen werden.